19.4.2009
Joachim Kardinal Meisner kritisiert den Umgang mit Benedikt XVI. in Deutschland - Pontifikalamt anlässlich Kölner Klostergründung
"Wir bleiben Papst"
Man habe den Einruck haben müssen, innerhalb und außerhalb der Kirche sei "nur darauf gewartet worden, auf den Papst einschlagen zu dürfen." Dies habe ihn selber traurig gemacht und verletzt, so der Kölner Oberhirte. Es habe bei der Kritik vor allem an Respekt, Geduld und langem Atem gefehlt.
"Ich weiß, dass sich die Kirche zu manchen Entwicklungen in ihr distanzieren muss. Aber in einem Punkt muss sie lieber zu viel als zu wenig tun: in dem Versuch ständiger Versöhnung."
Kardinal Meisner hatte schon Ende März Papst Benedikt XVI. in einem langen Interview mit der BILD-Zeitung gegen Kritiker verteidigt.
( dr )