15.3.2009
Gegendemonstranten stoppen in Münster religiöse Abtreibungsgegner
Streit um das ungeborene Leben
Die Gegendemonstranten, die dem Aufruf eines «antisexistischen Bündnisses» gefolgt waren, wurden von der Polizei zur Seite gedrängt, nachdem sie den Weg für die angemeldete Kundgebung nicht freigeben wollten. Die Beamten hielten die Jugendlichen und Studenten längere Zeit in polizeilichem Gewahrsam und stellten ihre Personalien fest.
Zu der Anti-Abtreibungs-Kundgebung unter dem Motto «1.000 Kreuze für das Leben» hatte die christlich-fundamentalistische Lebensschutzorganisation «EuroProLife» aufgerufen. Vor dem Protestzug versammelten sich die Teilnehmer, die aus ganz NRW mit Bussen angereist waren, zu einer Messe in der Aegidiikirche. In der Innenstadt von Münster kam es durch das Aufeinandertreffen der beiden Demonstrationen zu Staus.
( epd )