27.3.2008
Vatikan: Kritik an angeblicher Transsexuellen-Schwangerschaft
Boulevard erreicht Rom
Die vermeintliche Sensation eines schwangeren Mannes müsse differenziert beurteilt werden, sagte der Sprecher des mexikanischen Kurienkardinals der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Eine Frau bleibe eine Frau; die Natur lasse sich nicht verändern. Transsexualität sei generell gegen die Menschenwürde gerichtet.
Der als Frau geborene US-Amerikaner Thomas Beatie hatte in einem Online-Magazin für Homosexuelle erklärt, er sei im fünften Monat schwanger. Laut seiner Darstellung hatte er sich vor rund 20 Jahren einer Geschlechtsumwandlung unterzogen, bei der jedoch die Gebärmutter erhalten blieb. Da seine Partnerin keine Kinder bekommen könne, habe er vor rund zwei Jahren seine Testosteron-Therapie abgebrochen. Die Schwangerschaft sei durch künstliche Befruchtung zustande gekommen, so Beatie.
( kna )