6.3.2008
Kirche kritisiert EU-Politik zu illegaler Zuwanderung
Mehr Rechte für Illegale
Voß forderte, die Auseinandersetzung mit «irregulärer Zuwanderung» in ein stimmiges Konzept der Migrationspolitik einzubinden. Der Münsteraner Weihbischof führte teilweise unerträgliche wirtschaftliche und politische Bedingungen in den Herkunftsländern als Ursachen an, zudem die äußerst restriktiven Bedingungen legaler Arbeitsmigration und den immer weiter eingeschränkten Zugang zu Asylverfahren in Europa.
90 Experten beraten
Voß sprach zum Auftakt der vierten Jahrestagung «Illegalität» des katholischen Forums «Leben in der Illegalität» und des Rates für Migration, einem bundesweiten Zusammenschluss von Wissenschaftlern. Bis Freitag beraten in der Katholischen Akademie 90 Experten über aktuelle Fragen der europäischen Migrationspolitik.
( kna )